Grazer Studierende wehren sich gegen Mängel

Hanno Wisiak
Studierenden muss es endlich möglich sein, ihr Studium fernab von Platz- und Lehrveranstaltungsmangel und finanziellen Hürden fortzusetzen. Als ersten Schritt dazu starten wir eine uniweite Kampagne im Zeitraum von Mitte Dezember 03 bis Ende Jänner 04“, erklärt Anna Steiner, Referentin für Bildung und Politik der Grazer ÖH.
Auftakt wird eine kreative Protestwoche von 15. bis 19. Dezember sein. „Es wird Briefkästen geben, in denen die Studierenden ihre unimäßigen Wünsche ans Christkind deponieren können, eine fakultätsübergreifende Protestversammlung, einen ‚gekürzten‘ Christbaum ohne Wipfel und vieles mehr“, schildert der Organisationsreferent der ÖH und Grazer KSV-Vorsitzende Hanno Wisiak.
Grund für die massiven Probleme der Studierenden sind die klaffenden Budgetlöcher an den Unis. Seit Jahren werden die finanziellen Mittel der Universitäten immer weiter gekürzt. „Uns ist klar, dass Studierendenproteste um voll wirksam zu sein den Charakter eines Volksaufstandes besitzen müssen“, resümiert der ÖH-Vorsitzende Philipp Funovits, „dennoch ist jedes Zeichen gegen die herrschenden Zustände ein Schritt in die richtige Richtung!“
Im Jänner soll es dann weiter gehen. Wichtig ist für die StudierendenvertreterInnen dabei eine Aktionseinheit aus allen Universitätsangehörigen.
Unitat 4/03 | Religion, Christentum und die Linke
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