Es wird ausgebaut
Auch wenn es schon wieder fast ein halbes Jahr zurückliegt, erlauben wir uns trotzdem, noch einmal auf einige Aspekte des Ergebnisses der ÖH-Wahlen 2003 hinzuweisen.

Unitat Redaktion
Mit 4.79 Prozent der Stimmen für die Wahl zur ÖH-Bundesvertretung erzielte der KSV-Linke Liste das bislang beste Ergebnis seiner Geschichte (2001 4.6 Prozent). Die zwei Mandate in der Bundesvertretung konnten somit gehalten werden. Angesichts der massiven Veränderungen an den Unis während der letzten Jahre und insbesondere seit Einführung der Studiengebühren ist das Abschneiden des KSV ein ermutigendes Zeichen dafür, dass linke Politik an den österreichischen Universitäten trotz aller Steine, welche der Studierendenpolitik von Seite der Bundesregierung in den Weg gelegt wurden und werden, künftig mehr denn je vorhanden sein wird.
Aber nicht nur die Ergebnisse für die Bundesvertretung können sich sehen lassen: An der ÖH Uni Wien beispielsweise konnte der Stimmenanteil von 8.23 Prozent bei den letzten Wahlen 2001 auf 8.34 Prozent ausgebaut werden; an der WU Wien wurde bei der Kandidatur 2001, welche die erste Kandidatur des KSV an der Wirtschaftsuni seit langer Zeit war, das respektable Ergebnis von 1.49 Prozent erzielt, im heurigen Jahren betrug der Stimmenanteil für den KSV bereits 2.35 Prozent.
In Graz wurde mit 7.97 Prozent der Stimmen ein Mandat an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät errungen. Einen Sensationserfolg verbuchte der KSV Innsbruck an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät: nicht weniger als 20.33 Prozent (!) bedeuten zwei Mandate an der Geiwi-Fakultätsvertretung.
Unitat 3/03 | Verkauft und ausgehungert - Unis und Studierende im Zeitalter von GATS
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