| Unitat 4/03 | Religion, Christentum und die Linke |
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Diktatur des Rektorats
Redaktion
Mit der Umsetzung des Universitätsgesetzes 2002 (UG 02) an der Universität Wien wird es jetzt endgültig ernst. Der Organisationsplan, welcher vom Wiener Rektorat ausgeheckt wurde, sorgt für die Umsetzung der Vorgaben des UG 02 ab 1. Jänner 2004.
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Harter Winter
Redaktion
Editorial
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Wladimir Iljitsch I. oder: Ein Beispiel für die Umsetzung universitärer Lei(gh)tbilder
Ulrike Rathmanner
„Ethische Prinzipien: … Die Universität Wien verpflichtet sich ihre Studierenden zu mündigen, kritikfähigen … Menschen zu bilden, … andere Meinungen und Positionen zu respektieren …; Grundsätze, Ziele und Strategien: Aufgabe und Ziel der Universität Wien sind Forschung und Lehre von hoher und höchster Qualität. … Forschungsgeleitete Lehre soll das wissenschaftliche Interesse der Studierenden fördern, … vor der bloßen Reproduktion scheinbar gesicherten Wissens schützen und die Vermittlungsleistung der Lehrenden herausfordern.“ (vgl. Homepage der Uni Wien, dort: „Leitbilder, beschlossen vom Senat am 2.?12.?1999“)
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Grazer Studierende wehren sich gegen Mängel
Hanno Wisiak
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Kampf den Tränen
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Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und die ÖH-Bundesvertretung
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Betreten der Baustelle verboten
Odin Kröger
Ab 1. Jänner gilt das neue Universitätsgesetz 2002 („UG 02“). Dass mit diesem Gesetz vieles schlechter wird war von Anfang an klar, deswegen bemühen sich die meisten Universitäten bei der Umsetzung dieses Gesetzes auch um Schadensbegrenzung und versuchen den Spielraum, den das Gesetz lässt, möglichst auszunutzen. Das Rektorat der Uni Wien hat sich hingegen für einen anderen Weg entschieden.
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Der OrgPlan und ich
Redaktion
Nun, und was hat diese seltsame neue Uni-Organisation der Uni Wien mit mir zu tun?, fragt sich vielleicht so manche/r Student/in. Einiges, antworten wir. Die zentralen Punkte der konkreten Auswirkungen auf das Studium jedes/r Einzelnen haben wir für euch aufgelistet. Und alle Nicht-WienerInnen können sich schon mal auf das freuen, was sie in Zukunft erwartet.
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Arbeitskreis „finanziell und kulturell benachteiligte Studierende“
Ingolf Erler
In der Unitat Nr. 3/03 wurde bereits auf das Problem von „finanziell und kulturell benachteiligten Studierenden“ hingewiesen. Die ÖH an der Universität Wien, wo der KSV mitkoaliert, hat nun einen dementsprechenden Arbeitskreis eingerichtet
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Anfang oder Ende der deutschen Uniproteste?
Susanna Landauer
Bei tiefen Temperaturen und andauerndem Nieselregen zogen am Samstag den 13. Dezember zwischen 40?000 und 50?000 DemonstrantInnen vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz. Es war der Berliner Beitrag zum bundesweiten Aktionstag zu dem das Bündnis gegen Bildungs- und Sozialabbau aufgerufen hatte.
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Nackte Fakten
Susanna Landauer
Unistreik in Deutschland
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Weiterkratzen! Die Zweite
Hanno Wisiak
Für Außenministerin Benita Ferrero-Waldner war es ein „bitterer Tag“ und für Wolfgang Schüssel „eine kalte Dusche“, als am 13. Dezember der EU-Gipfel, der der Union eine Verfassung geben sollte, geplatzt war. Auch KommentatorInnen des Fernsehens und der Printmedien in ganz Europa waren sich einig, dass die Europäische Union nun in der Krise stecke. Wie soll die antikapitalistische und marxistische Linke das Scheitern bewerten?
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Das Gute in der Welt oder der Gegenschlag von Kant
Martin Krenn
Der vorliegende EU-Verfassungsentwurf stellt im Hinblick auf die programmatischen Aussagen zur GASP (Gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik) eine „völlige Neufassung“ dar, was gleich zu Beginn mit der „Festlegung einer gemeinsamen Verteidigungspolitik“ (Artikel I-11) umschrieben wird. Dieser wird im Prozess der Gestaltung und Integration einer EU der 25 eine zentrale Funktion zugeschrieben. Es steckt also wesentlich mehr darin als die nun schon seit Wochen in Österreich auf das Wie bzw. Ob einer Beistandspflicht reduzierte Diskussion vermuten lässt.
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20 Jahre EZLN – 10 Jahre Kampf um Selbstbestimmung
Susanna Landauer
Am 10. November begannen die Feiern zum Jahrestag von zwei der wohl bedeutendsten Ereignisse der jüngeren mexikanischen Geschichte, der Gründung der EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) am 17. November 1983 und des bewaffneten Aufstandes am 1. Jänner 1994.
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European Social Forum 2003, Paris
Harald Zeidler
Europaweite Aktionstage gegen Krieg, Sozialabbau und EU-Verfassung am ESF vereinbart
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Me-Ti sagt: Mi-en-leh war Philosoph!
Thomas Eipeldauer
War Lenin Philosoph? War Lenins politische Praxis gestützt auf ein philosophisches Fundament? Heute – in Zeiten postmoderner Hegemonie im philosophischen Diskurs – stellt diese Frage kaum noch jemand; zu klar scheint die Antwort: Lenin? Philosoph? Dieser Prolet? Degoutant! Lassen wir aber die Vormeinungen beiseite und nehmen wir das Werk Lenins in den Blick, so wird schnell klar: Nicht ein, zwei Bemerkungen, Lenins gesamtes Oeuvre ist zutiefst philosophisch. Eine Bemerkung zu Lenins 80. Todestag.
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Wider das Imperium
Simon Loidl
Ist „Antiamerikanismus“ nur pervertierte Gesellschaftskritik der dummen Kerls oder stecken reale Gründe hinter einer Ablehnung der US-amerikanischen Politik? Werner Pirker und Wilhelm Langthaler fanden immerhin zwölf solcher Gründe, und gute noch dazu.
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„We ain’t burglars – we’re hungry“
Wolfgang Schweiger
„Modern Times“ ist ein zeitloser Blick auf das Elend der working poor in den 1930-ern.
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Kurzzeitig durchbrochenes Schweigen
Manfred Mugrauer
Theodor Kramer, von den Nazis vertrieben und von der Zweiten Republik in Vergessenheit belassen, blieb mit seinen Werken bis Anfang der 1980-er Jahre im „Exil“. Um das – wenn auch kurzzeitige – Interesse an Kramers Schaffen unmittelbar nach Kriegsende machte sich der kommunistische Globus-Verlag mit der Veröffentlichung von zwei Gedichtbändchen verdient.
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