unitatRote StudentInnenzeitung, Herausgeber: Kommunistischer StudentInnenverband
 
 
Ausgabe 4/03
Religion, Christentum und die Linke
Ausgabe 3/03
Verkauft und ausgehungert - Unis und Studierende im Zeitalter von GATS
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Unitat 3/03 | Verkauft und ausgehungert - Unis und Studierende im Zeitalter von GATS

Schwerpunkt: Verkauft und ausgehungert - Unis und Studierende im Zeitalter von GATS

Weiterkratzen!
Florian Schwanninger
Obwohl von Wetter und Sonnenschein ziemlich verwöhnt, gaben uns die Sommermonate nur sehr eingeschränkt Anlass, mit guter Laune auf die derzeitige politsche Lage zu blicken. Nun wartet auch der kühle und neblige Herbst mit höchst unangenehmen Tatsachen auf und holt uns in jeder Hinsicht endgültig aus der sommerlichen Stimmung.

Allgemeiner Notstand
Ulrike Rathmanner
Ich geb’s zu, bis vor kurzem wähnte ich mich als einzig im Notstand befindlichen Menschen in dieser Republik – vier Jobs, budgetbedingter Nikotinentzug und Eltern, die mich seit dem vierten Semester fragen, wann denn mein Studium endlich beendet sei, schließlich gehen sich um 300 Euro an monatlicher Kindsubventionierung schon einige „Rostocker Pils“ aus. Doch kurz nach der Rückkehr aus meiner Sommerresidenz auf Ibiza las ich in der Zeitung von „Pflegenotstand“, „Bildungsnotstand“ und sogar „Kindernotstand“! Letzterer Ball wurde von BM Elisabeth Gehrer ins Rollen gebracht.

Von Grazer Finanz-Fiaskos und babylonischen Traumbüchern
Hanno Wisiak
Gehrer-Liesls Geniestreiche nehmen kein Ende. Jetzt folgt auch noch der finanzielle Aderlass der Universitäten.

ÖH Uni Wien: linke Koalition
Unitat Redaktion
An der ÖH Uni Wien wird die 2001 begonnene Koalition aus GRAS, VSStÖ und KSV fortgesetzt.

Trotz Umbau geöffnet!
Günther Hopfgartner
Auch wenn der Spruch des Berliner Oberverwaltungsgerichts im Novum-Prozess der KPÖ die finanziellen Grundlagen entzieht, ist dies noch keineswegs das Ende der Geschichte der Partei.

Es wird ausgebaut
Unitat Redaktion
Auch wenn es schon wieder fast ein halbes Jahr zurückliegt, erlauben wir uns trotzdem, noch einmal auf einige Aspekte des Ergebnisses der ÖH-Wahlen 2003 hinzuweisen.

Das Innsbrucker Informatikwunder
Gerhard Oberkofler
An der Universität Innsbruck wurde am 27. Jänner 2003 in Anwesenheit der Universitäts- und Politprominenz der erste Geburtstag des Informatikstudiums zelebriert und der staunenden Öffentlichkeit von Rektor Moser als „Wunder“ angeboten.

Überwachung schlägt zu
Klaus Illmayer
Nun sind es wieder drei Überwachungskameras mehr geworden. Wo? Im NIG (Neues Institutgebäude) der Universität Wien. Insgesamt sieben Kameras versehen dort nun ihren Dienst. Ihr kühles „Auge“ auf alle Studierende werfend, da sämtliche Ein- und Ausgänge damit flächendeckend überwacht werden.

Linke Projekte: „Aller Anfang ist schwer, …

Kein zimperlicher Probegalopp
Gerald Oberansmayr
Nachdem es im Frühjahr 2003 zu zahlreichen Massakern in der kongolesischen Provinz Ituri gekommen war, entsandte die EU in Windeseile -eine 1300 Mann starke Streitmacht in den Kongo. Kennwort „Artemis“. Die „Lead nation“ war Frankreich, mit an Bord auch die kolonialerprobten Belgier. Diese EU-Mission als „Friedensmission“ zu bezeichnen, straft schon ein Blick in die Geschichte dieser beiden Kolonialmächte Lügen.

30 Jahre Militärputsch in Chile
Niki Staritz
Am 11. September 2003 jährte sich zum 30. Mal der Militärputsch in Chile. Aber fast ebenso spannend ist, dass die -Diktatur eigentlich seit 13 Jahren vorbei ist. Trotzdem kann es passieren, dass man/frau in Valparaíso beim Bummeln Pinochet trifft. -Sofern er nicht wieder einmal den kranken alten Mann spielt.

Die totale Privatisierung
Gerfried Tschinkel
Die Restprivatisierung der Voest-Alpine ist über die Bühne gegangen. Die Politik hat die Interessen der AnlegerInnen -befriedigt. Das Schicksal des Stahlkonzerns ist ungewiss.

„Entwicklungsrunde“ in Cancún geplatzt
Dieter Pennerstorfer
Ein Rückschlag für den Freihandel – oder für das, was die Industriestaaten darunter verstehen.

Der langsame Tod eines Unangenehmen – Ein Nachruf auf Peter Hacks
Martin Krenn
Es gibt erwünschte Literatur: die ist meistens Affirmation, wenn sie politisch ist, oder sie ist unpolitisch, und dann geht es um Biogemüse. Und es gibt erwünschte unerwünschte Literatur: sie ist die Spielwiese für böse Buben und Mädchen.

Die Dialektik metaphorischen Denkens
Thomas Eipeldauer
Wir alle kennen Metaphern. Sie begegnen uns in Literatur wie in Alltagssprache als rhetorische Stilmittel. Welche Rolle aber spielen sie für dialektisches Philosophieren? Jörg Zimmer liefert in seinem Buch „Metapher“ eine Analyse der Metapher als genuin dialektischer Denkform.

America is Hard to See
Wolfgang Schweiger
Emile de Antonio, -Amerikaner, -Patriot, Marxist ist ein -Schwerpunkt bei der diesjährigen Viennale -gewidmet.

„Ersprießliche Zusammenarbeit“ – Das leckere Buch – Teil 13
Manfred Mugrauer
Die Neuauflage von Egon Erwin Kischs Reportagensammlungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit ist vor allem seinem -Zusammenwirken mit dem Globus-Verlag der KPÖ zu verdanken.